Samstag, 22. Mai 2010

Der Duft eines schwedischen Sommers

Diese Farben.... Dieses Grün..... Dieser Duft.... Diese Sonne..... Ja, meine Lieben, es ist Sommer - oder so ähnlich! Nach einigen kräftigen Regenschauern in der vergangenen Woche ist nun endlich alles grün. Sogar die letzten Bäume im Widerstand gegen den Frühling haben sich nun ihr grünes Kleid angezogen. Und nach dem Regen kam die Wärme. Über 25°C und Sonnenschein, gemischt mit Gewittern und 3-stündigem Stromausfall. Die Kirschbäume stehen in voller Blüte und auch die Apfelbäume beginnen so langsam zu blühen. Die meisten Frühblüher sind nun verschwunden, nur die Tulpen zeigen sich noch in voller Schönheit. Und es riecht nach schwedischem Sommer - das mag komisch klingen, aber ich finde, in Schweden riecht die Luft anders als in Ostfriesland. Nicht besser oder schlechter, einfach nur anders - aber gut!
Mit dem Duft des Sommers kommen aber auch die Gedanken an den immer näher rückenden Abschied. Eigentlich ist noch mehr als 1 Monat Zeit, aber so leicht gerate ich in Panik. Es gibt noch so viel, was ich hier gerne machen würde, aber die Zeit rennt mir davon! Und in der Kirche hören die Gruppen so nach und nach auf, was Abschied nehmen von lieb gewonnenen Menschen heißt.... tja, wer hat gesagt, dass immer alles einfach ist?

Seit meinem letzten Eintrag ist schon wieder unglaublich viel passiert. Am Montag, den 10.5. war ich das erste Mal in meinem Leben in einem Fußballstadion und habe mir mit Nils das Derby Gais gegen IFK Göteborg angesehen. Das Spiel an sich war leider nicht so super spannend (0-0 Endstand, trotz eines Fast-Tores in der Nachspielzeit), aber es gab ja genug dumherum zu sehen =). Uns gegenüber saßen die Zuschauer in der Sonne, was manchmal dazu führte, dass alle gleichzeitig ihre Hand zum Sonnenschutz hoben, wenn sich das Spiel in Sonnenrichtung bewegte. Ein sehr amüsanter Anblick. Und statt eine Trage für die Verletzten wurde eine Art Kartoffelkarre aufs Spielfeld geschoben, um die Spieler "abzutransportieren". Schon lustig!

Am darauffolgenden Dienstag war der große Tag des Sprachtestes. Völlig motiviert, nervös und in der Gewißheit, dass die anderen Prüflinge ja "nur" in einem Kurs schwedisch gelernt hatten, um hier dann zu studieren, begaben wir (Susi und ich) uns zur Uni und begannen den Test. Leseverständnis, Text verfassen, mündliche Prüfung. Jap, was soll ich sagen..... der Test war super schwer und wir beiden waren so ziemlich die einzigen Prüflinge, die seit weniger als einem Jahr schwedisch lernen. Mein englischer Mitprüfling in der mündlichen Prüfung zum Beispiel lernt seit 5 Jahren schwedisch, hat eine schwedische Freundin, die ihm auch bei der Vorbereitung der Themen geholfen hat, hat hier schon als Ingenieur gearbeitet und tja, was soll ich sagen, natürlich sprach er einfach viel besser und fließender als ich. Aber nun gut. Warten wir mal auf das Ergebnis......ich glaub ehrlich nicht, dass ich das bestanden habe. Das wär ein Wunder! Und auch ein bischen lustig! Abwarten.....
Am Donnerstag war es dann wieder soweit: HEIMATBESUCH. Dieses Mal war es Mareike die sich ins Land von Elchen, Wallander und Knäckebrot gewagt hat. Mit einer knappen Stunde Verspätung landete sie hier und am Bahnhof in der Innenstadt trafen wir uns - ein großartiges Wiedersehen! Zunächst schlossen wir ihr Gepäck ein, denn ein Koffer kann beim Sightseeing ein wenig hinderlich sein =). Dann ging's los! Natürlich der obligatorische Göteborgsspaziergang, aber etwas verkürzt, endete, da das Wetter nicht gerade zum draussen-sitzen einlud, im Café Villekulla. Kaffee und Kuchen und dann nach Hause. Essen kochen, quatschen, Neuigkeiten austauschen - herrlich!
Der nächste Tag empfing uns mit einer strahlenden Sonne, also auf in die große Stadt. Das Wetter nutzen wir aus, dachten wir uns, und begaben uns auf die Wasserstraßen der Stadt. Das soll heißen, wir machten, typisch Tourist, eine Paddan-Tour, eine solche Bootstour, die Susi und ich Anfang unseres Schwedenabenteuers schon einmal gemacht haben. Dieses Mal klappte es leider nicht mit dem Studentenpreis, denn den geforderten Ausweis konnten wir nicht (mehr) vorlegen =(. Dennoch war die Tour, wie auch beim letzten Mal, ein Knaller, für mich dieses Mal nicht ganz so wie beim ersten Mal, da ich die Kuriositäten, wie die niedrige Brücke, ja schon kannte, aber trotzdem war's eine gelungene Stadtrundfahrt. Auf dem Foto könnt ihr übrigends Mareike auf dem Boden des Bootes liegen sehen, während wir unter dieser tiefen Brücke durch fahren.

Nach der Bootstour machten wir noch ein wenig mehr Sightseeing und eine kleine, leider weniger erfolgreiche Shoppingtour.

Samstag war nichts mehr vom Sonnenschein des vorherigen Tages zu sehen - im Gegenteil - es goss, was nur rauswollte. Und was macht man bei Regen in der Großstadt? Richtig! Man geht ins Museum! So führte uns der Weg zunächst ins Världskulturmuseet (Weltkulturmuseum) und anschließend ins Design-Museum. Und da so ein Museumsbesuch ganz schön hungrig macht, musste natürlich eine Fika her. Dieses Mal im Café Husaren mit den größten kanelbullar der Stadt....mumms! Mittlerweile hatte der Himmel sich entleert und es war wieder trocken, sodass wir noch einen ausgiebigen Stadtspaziergang entlang der Linnégatan und ihren Nebenstraßen und durch den Slottsskogen machten. Dieser Spaziergang endete in einem richtig guten italienischen Restaurant =). Mit gut gefülltem Magen trafen wir uns schließlich mit Jenne, Anne (die beiden waren gerade zu Besuch) und Franzi. Unser gemeinsame Weg führte in eine Kneipe, in der das Bier mit 32 Kronen vergleichsweise günstig war. Doch ziemlich geschafft vom Tag machten wir uns relativ bald auf den Weg nach Hause.

Sonntag war Nödinge-Tag. Wir ließen es ruhig angehen - schliefen etwas länger, frühstückten ausgiebig, machten einen großen Spaziergang um den See, backten Kladdkaka (schwedischer Schoko-Klitsch-Kuchen - unbeschreiblich gut!), tranken Tee, guckten einen Film und aßen Taccos.... so sollte ein Sonntag immer sein!

Montag war es dann schon wieder vorbei...... die Zeit ist mal wieder gerannt.... Am Vormittag hieß es für Mareike: Heimreise.... aber was bleibt sind Erinnerungen an ein sehr schönes Wochenende! Ein dickes Dankeschön dafür!!!!!

Der Rest der Woche sah folgendermaßen aus: Dienstag: arbeiten, wie gewöhnlich, meine letzte Personalversammlung der ganzen Mitarbeiter, Mittwoch: Abschlussfest der einen Kindergruppe, wichtige Entscheidung zu treffen: Soll ich mein Referendariat in Husum antreten (von S-H hatte ich am Samstag einen Referendariatsplatz in Husum bekommen) oder doch ins Studienseminar Aurich gehen (von dort kam am Mittwoch eine Zusage). Meine Wahl fiel schlussendlich auf Husum und ich bin richtig glücklich mit der Entscheidung. Seitdem ich weiß, wie es weitergeht, fällt es mir wesentlich leichter über den Abschied hier nachzudenken, denn ich weiß nun, dass ein weiterer toller Lebensabschnitt auf mich wartet! Donnerstag: Besichtigung der Freizeitanlage, auf der wir unser großes Sommerlager verbringen werden.....uj, wie schön es dort ist....direkt an einem Naturschutzgebiet gelegen, 10 Minuten Fußweg zum Strand, großes Gelände.....wenn nun noch das Wetter mitspielt, wird das ein Bomben-Lager!!!!!!

Das wars erstmal von mir soweit! Es grüßt euch ganz herzlich eine glückliche Frauke, die bald in Husum wohnen wird!

Samstag, 8. Mai 2010

Dagens Nyheter

Konfirmanden vor dem Gottesdienst
Franzi, Susi und ich

Angrillen!

Vitsippor (Starrkärr, 03. Mai 2010, man beachte die immer noch blätterlosen Bäume, aber so langsam wird es ;))

Unglaublich, wie viel in letzter Zeit passiert ist.
Am 28. April waren meine Kollegen und ich in Kungälv auf einem Treffen aller Gemeinden dieses "Kontrakts", wo geschätzte 75% aller Anwesenden grauhaarig, oder netter gesagt, seniorenblond waren und ich mich ziemlich jung gefühlt habe =). Dort hörten wir einen Vortrag von einem recht bekannten Autor über das Leben und Arbeiten in einer Gemeinde. Im Grunde war es recht interessant, aber für meinen Geschmack ein wenig zu lang.
Am Abend des selben Tages hatten wir das Redovisningsfest mit unseren Winterkonfirmanden. Die Konfirmanden in dieser Gruppe hatten ihr Erlerntes in kleinen Gruppen in Präsentationen verpackt, die diesen Abend in Anwesenheit der nächsten Verwandten aufgeführt wurden. Mal abgesehen davon, dass Konfirmanden, Faddrar und Leiter gemeinsam ein Lied gesungen haben, von dem die wenigsten von uns den Text kannten, war es eine gelungene Präsentation. Anschließend gab es ein Festmahl im Gemeindehaus und nebenbei nette Unterhaltung.
Am Freitag, den 30. April, gab es für mich in diesem Jahr keinen Maibaum, dafür aber eine Parade. Die Chalmers Hoschschule in Göteborg veranstaltet an diesem Tag (Valborg = Walpurgisnacht) eine Parade ("Cortège"). Dort ziehen die Studenten mit LKW durch die Stadt. Jeder LKW hat ein Motto, bzw. ein Thema, das im vergangenen Jahr durch die Medien gegangen ist. Passend dazu wird die Ladefläche gestaltet und darauf agiert. Themen in diesem Jahr waren z.B. die legale Wolfjagd in diesem Winter, das neue Bezahlsystem von Västtraffik (öffentliche Verkehrsmittelgesellschaft), der Hype um Vampire (Twilight), zu wenig KiTa-Plätze, ... . Leider hat es pünktlich kurz vor dem Start angefangen, wie aus Eimern zu schütten. Eigentlich waren Franzi und ich mit einigen schwedischen Volontären dort, die sich aber nach den ersten 4 Wagen (davor hatten wir ca. 1,5 Stunden auf die Parade gewartet) entschlossen, nach Hause zu gehen. Komisch.... Aber irgendwie wollen die sowieso nicht so richtig etwas mit uns Deutschen zu tun haben, und ganz ehrlich, ich auch nicht mit denen. Von der Chemie passt das überhaupt nicht. Nachdem man einander gefragt hat, wie es geht, fehlt der Gesprächsstoff. Keine Ahnung warum. Die einzige schwedische Volontärin, mit der wir viel zu tun haben, ist Sofie, die auch an diesem Abend noch geblieben ist. Nach der Parade sind wir 3 dann noch etwas essen und danach ein Bierchen trinken gegangen, was bei einem Preis von 55 Kronen (ca. 5,50€) für ein Bier keinesfalls ausarten kann :). Trotz des miesen Wetters war es ein gelungener Abend.
Ach, genau, an Valborg hatte unser König Karl Gustav Geburtstag und ist 64 Jahre alt geworden. Wie sich das so gehört, war an diesem Tag natürlich Flaggtag, sodass überall die schwedische Fahne gehisst wurde. So auch an jedem einzelnen Bus.
Am Sonntag, den 2. Mai hatten unsere Konfis schließlich Konfirmation. Nach 2 sehr regenreichen Tagen schien pünktlich an diesem Sonntag die Sonne mit voller Kraft von einem strahlend blauen Himmel - perfekt! Der Gottesdienst dauerte 1,5 Stunden, was weniger war, als ich erwartet hatte. Im Gottesdienst habe ich vor ausverkauftem Haus (ca. 300 Personen) ein Gebet gelesen und mit Johan die Konfirmationsurkunden verteilt. Ganz neu für mich war, dass die Konfirmanden vor dem Altar auf dem Altarring niederknien mussten, der Pastor die Hand auf den Kopf des Konfirmanden legt, Johan, eine der Kirchenältesten und ich eine Hand auf die Schulter legen, der Pastor laut für den jeweiligen Konfirmanden betet und wir anderen still. Heftig! Nach dem Gottesdienst, der doch etwas anders ist als ein Konfirmationsgottesdienst in der ev-ref Kirche in Weener, stellten die Konfirmanden und wir Leiter, die gemeinsam als erstes die Kirche verlassen haben, uns in einer Reihe auf, um uns geduldig und immer nett lächelnd von den Gästen fotografieren zu lassen :).
Am Nachmittag habe ich mich mit Susi und Franzi in der Stadt getroffen und gemeinsam haben wir im Slottsskogen gegrillt - Angrillen am 2. Mai :). Dazu ein gutes deutsches Bierchen, dass Franzis Eltern mitgebracht hatten. Ein chilliger Nachmittag in der Sonne.
Montag (3. Mai) am späten Nachmittag wurde ich von meiner Kollegin Solveig abgeholt, um bei ihr zu Übernachten und am Abend hoffentlich Elche zu beobachten. Nach einer Fika und der Sichtung eines Rehes (immerhin!) gingen wir gemeinsam zur Kirche in Starrkärr, um an einer Wanderung mit einer der dortigen Gruppen teilzunehmen. Wir gingen durch "Prästalund" einem Laubwaldstück unweit der Kirche. Unglaublich schön! Denn im Moment wachsen hier im Wald überall "Vitsippor". Das sind kleine, bodendeckende Blumen mit weißen Blüten. Aber diese Blümchen stehen nicht nur mal hier und mal dort, sondern legen sich über den gesamten Waldboden, sodass es von weitem aussieht wie eine Schneedecke. Wahnsinn!
Nach der Wanderung ging es wieder zurück zu Solveig, vorbei an einem weiteren Reh. Bei ihr zuhause haben wir dann gegrillt und lecker gegessen, dabei haben ihr Mann und ich auf dem Feld vorm Haus einen Fuchs und einen Rehbock gesehen (auch nicht schlecht). Nach dem Essen begaben wir uns dann mit wärmenden Decken, Tee und Ferngläsern bewaffnet auf einen winzig kleinen Balkon, von dem aus man einen super Überblick über Wiesen und Waldrand hat. Doch leider hat sich an diesem Abend kein Elch blicken lassen =(. Um 10 Uhr war es dann so dunkel, dass es schwer wurde, auf Distanz etwas zu erkennen, sodass wir resignierten und ins Haus zurück gingen. Schade!
Am nächsten Tag fuhr ich mit einigen Kollegen auf einen lägergård (Haus und Gelände für Freizeiten), um uns die dortigen Voraussetzungen anzusehen und unser Juniorlager zu planen, was dort in einigen Wochen stattfinden wird. Und ich kann sagen, ich freu mich schon jetzt drauf. Das Gelände ist einfach so wunderbar gelegen. Direkt am See mit eigenem kleinen Strand. Und vom Gemeinschaftsraum hat mein durch ein Panoramafenster eine traumhafte Aussicht auf den See und den dahinter liegenden Wald.
Wieder zurück in Nol, hatten wir große Mitarbeiterversammlung, bei der Pernilla und ich dieses Mal für die Andacht zuständig waren. Am Nachmittag dann noch unsere Juniorgruppe und ab nach Hause - entspannen =)
Mittwoch war ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag, an dem nichts Spannendes passiert ist, zumindest nicht in der Kirche. Nach der Arbeit saß ich zuhause und habe schwedische Grammatik gepaukt, denn ich habe mich zu einem Schwedischtest an der Uni für nächste Woche angemeldet. Für gewöhnlich habe ich mein Arbeitshandy abends aus, mindestens jedoch lautlos. Doch nicht an diesem Abend, fragt mich nicht, warum. Jedenfalls war es so circa 20 nach 8, als mein Arbeitshandy klingelte und Solveig dran war. "Frauke, bei uns stehen gerade 2 Elche vor dem Haus, was meinst du, soll ich dich holen?" KLAR!!!! Also, hat Solveig sich ins Auto geschwungen und ist zu mir gefahren. Zwischenzeitlich hatte ihr Mann angerufen und berichtet, dass die Elche noch dastehen würden. So schnell wie möglich sind wir also nach Starrkärr gefahren, kommen um die Ecke gefahren und kein Elch mehr zu sehen. "Dort standen die gerade, als ich gefahren bin" =( Doch 3m weiter haben wir sie entdeckt......da standen 2 Elche auf der Wiese direkt vor dem Haus. Eine Kuh und ein einjähriges Kalb..... Mit dem Auto standen wir ca. 20 m von ihnen entfernt und die haben sich kein bischen an uns gestört. Dann sind wir zum Haus gefahren und vom Wohnzimmerfenster konnte ich diese wunderbaren Tiere in aller Ruhe beobachten. Nach ca. 20 Minuten habe ich mich entschieden, nach draussen auf die Terrasse zu gehen, um evtl bessere Fotos machen zu können. Leider habe ich mich zu weit vorgewagt und die beiden sind in den Wald verschwunden. Aber trotzdem: ENDLICH ELCHE!!!!! Ein weiterer Traum ist in Erfüllung gegangen!
Donnerstag war ein recht ruhiger Tag, beginnend mit der Planung des Sommerlagers, dann lange nichts, da unsere Konfis ja nun konfirmiert sind und um 5 ging es mit der Jugendgruppe nach Göteborg. Dazu muss ich anmerken, dass an einem gewöhnlichen Donnerstag in Nols Kirche zwischen 30 und 40 Jugendliche zur Jugendgruppe kommen. Steht aber etwas besonderes auf dem Plan, wie an diesem Donnerstag, so kommen ganze 5. Nun gut. In Göteborg sind wir auf den Glockenturm der Haga Kyrka geklettert und haben die Glocke besichtigt und sind anschließend griechisch essen gewesen. Sehr amüsant, denn schwedisch griechisch ist ganz anders als deutsch griechisch :) Mein Hähnchenspieß zum Beispiel war mit einer Mangosoße angerichtet. Gyros und diesen roten Reis kennen die Schweden gar nicht .... komische Welt! Was ist denn bitte griechisch griechisch?
Gestern hatte ich einen freien Tag, an dem ich vormittags gelernt habe und am Nachmittag zu meiner Kollegin Ing-Britt, bei der ich eingeladen war, nach Alafors gefahren bin. Natürlich gab es erst einmal eine Fika bei ihr zu Hause und danach sind wir am See entlang spazieren gegangen. Dort im Wald gibt es nicht nur "Vitsippor", sondern auch "Blåsippor", also die gleichen Blümchen in blau. Herrliche Natur. Außerdem habe ich dort einen von Bibern gefällten Baum von ganz schön beachtlicher Größe gesehen. Welch wunderbare Tierwelt es hier gibt!!!!! Bei Gelegenheit werde ich noch einmal nach Alafors fahren und von da aus durch den Wald zurück nach Nödinge laufen. Das ist bestimmt schön!
Am Abend bin ich dann wieder mal in die Stadt gefahren, da ich bei Elin, die hier mit den Sommerkonfirmanden arbeitet, mit einigen Jugendlichen zum Mädels-Abend eingeladen war. Es gab leckere Taccos und lustige Gespräche.
Nun habe ich noch 7 Arbeitswochen. Das fühlt sich ganz schön komisch an. Auf der einen Seite freue ich mich schon wieder riesig auf Deutschland, meine Familie und meine Freunde und bin gespannt, wo es mich ab August hinverschlägt. Auf der anderen Seite werde ich total traurig, wenn ich daran denke, Schweden und die ganzen Menschen hier bald verlassen zu müssen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich hier noch nicht fertig bin. Aber wer weiß, was das Leben noch bringt.... die Welt ist viel zu groß, schön und spannend, um das ganze Leben in Ostfriesland zu verbringen. Und auch nach Schweden werde ich bestimmt zurück kommen. Wann, wohin, wie und wie lange, das steht aber noch in den Sternen. Erstmal heißt es ab August "Referendariat", der Ernst des Lebens beginnt...... danach kann man weitersehen......

Mittwoch, 5. Mai 2010

ELCHE ELCHE ELCHE ELCHE ELCHE

Mittwoch, 5. Mai 2010 - endlich Elche beobachten in freier Wildbahn - traumhaft!!!!!

Ein ausführlicher Bericht folgt die Tage :) (Die Bilder sind leider in falscher Reihenfolge, ich änder das bei Gelegenheit!)