Freitag, 21. August 2009

kaffe, kanelbulle och fika

Gestern war ein unglaublich langer, anstrengender Tag..... Mein Mentor Johan holte mich um 9 Uhr ab, wir waren zunächst hier und da....in Älvängen, in 2 Schulen (evtl. kann ich in der Privatschule mal am Deutschunterricht teilnehmen, das wär so super!!!!!), in Starrkärr (aufm Land, absolut schön dort!), bei Fiffi (Inhaberin eines Cateringservices) Kaffee trinken und meinen Wochenplan erstellen, dann hatten wir ein Meeting in Älvängen, in dem es um den Konfirmandenunterricht ging. Naja, verstanden hab ich kaum was, aber Johan und Nicole (Pfarramtsstudentin im Praktikum) haben sich sehr viel Mühe gegeben, mir im Groben zu übersetzen, worum es ging. Anschließend fuhren wir nach Nol, sprachen über die bevorstehende Jugendgruppe, gingen für die Fika (eine Art Kaffepause, in der auch Kleinigkeiten gegessen werden, gehört überall dazu :)) einkaufen und genossen die Sonne ein wenig. Obwohl die Jugendgruppe erst um 19 Uhr startet waren die ersten beiden Mädchen bereits um 17 Uhr da. Naja, sie wollten gerne Kuchen backen, also machten Nicole, ich und die zwei Mädels uns erneut auf den Weg zum Supermarkt, kauften ein und machten 2 absolut süße Torten mit Beeren, Zitronenmarmelade, Sahne und Weintrauben. Lecker, aber nur ein kleines Stück.....viel zu süüüüüüß ;). Nach und nach kamen immer mehr (22) Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Alle sehr nett, bemüht mit mir Englisch zu sprechen und irgendwie unserer Jugendgruppe zuhause sehr ähnlich. Zunächst stand die Fika an...es gab Sandwiches und besagte Torten. Dem folgte eine Bibelarbeit, dann gabs ein Spiel oder die Gelgenheit einfach so ein wenig abzuhängen und das Ganze endete mit einer lebendigen Andacht in der Kirche (Kirche, Gemeindesaal, Büros etc. sind alle in einem Gebäude und sind miteinander verbunden). Ein wirklich anstrengender Tag, der um 22.30 Uhr endete, nicht zuletzt bedingt durch die fremde(n) Sprache(n).
Heute hatte ich einen freien Tag, der leider mit Regen begann. Gegen späten Vormittag machte ich mich auf den Weg nach Göteborg, wo ich mit Johan verabredet war. Da sein Sohn schlief, trafen wir uns in seiner Wohnung (Wahnsinn, dieser Ausblick auf den Hafen!!!!!!), tranken Tee und quatschten ein wenig. Später machten wir uns auf den Weg durch die Innenstadt. Herrlich! Johan zeigte mir schöne kleine Gassen mit gemütlichen Cafes, einen Bäcker bei dem es Kanelbullar mit einem Durchmesser von schätzungsweise 15-20cm gibt, und kleinen, feinen Boutiquen, aber auch die Haupteinkaufsstrasse. Nen kleinen Überblick hab ich nun, aber ich denke, es wird noch ein wenig dauern, bis ich mich dort richtig zurechtfinde.
Mittlerweile geht es mir auch recht gut hier, ich fühle mich wohl und mag die Leute, mit denen ich zu tun habe. Auch wenn der Abschied von der Heimat und meinen Lieben wahnsinnig schwer war, kann ich mich hier, glaub ich, gut eingewöhnen. Grade hab ich mit Susi telefoniert und sie erzählte mir, dass hier in Nödinge-Nol noch eine weitere deutsche Freiwillige sein soll, die sie auf dem EVS-Seminar kennengelernt hat. Die werd ich doch direkt mal anschreiben ;) Naja, und an meinem Geburtstag werd ich auch nicht allein sein.....ich treff mich nachmittags mit Susi in Göteborg. Das wird bestimmt sehr nett werden. Freu mich schon darauf!
hejda°!

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